Tohuwabohu
Aus Ludopedia - Die Spiele Encyclopädie
| Titel | Verlag | Jahrgang | Autor | Grafik | Spielerzahl | Alter | Spieldauer | Preise |
| Tohuwabohu | Kosmos | 2011 | Matthias Prinz Inka und Markus Brand | Marcel-André Casasola Merkle | 2-4 | ab 8 | 30 Minuten |
Tohuwabohu ist ein Bauspiel für 2 bis 4 Spieler von Matthias Prinz und Inka und Markus Brand. Es erschien 2011 bei Kosmos. Die Illustrationen und Gestaltung stammt von Marcel-André Casasola Merkle, die Spielanleitung von Pohl & Rick.
"Tohuwabohu" (hebr. תהו־ובהו, tohu-wa-vohu, „wüst und wirr“) bezeichnet ein großes Durcheinander, ein Wirrwarr. Der erste (in manchen Zählungen 2.) Satz in der Bibel lautet „Bereshith bara elohim et hashamajim v’et ha'arez, v’ha'arez hajtah tohu vavohu ...“ (Genesis 1,2), woraus der hebräische Begriff entnommen und von Luther als „wüst und leer“ gedeutet wurde. "tohu" bezeichnet die Wüstheit, "wa" bedeutet „und“ und vohu ist die Leere. In der Einheitsübersetzung ist die Stelle mit „wüst und wirr“, in anderen mit "wüst und öde" übersetzt worden.
Inhalt
- 19 Bauklötze aus Holz:
- 4 neutrale kleine Bausteine
- 1 neutraler großer Baustein
- 2 Torbögen
- 15 Spielfiguren, je 5 in den Farben blau, grün und rot
- je 2 kleine und große Bausteine in den Farben blau, grün und rot
- 8 Ebenen aus Pappe:
- 5 Vierecke
- 3 Dreiecke
- 1 Spielfläche
- 36 Auftragskarten:
- 12 blaue Karten, die sich auf die Bausteine beziehen
- 12 grüne Karten, die sich auf die Figuren beziehen
- 12 rote Karten, die sich auf die Ebenen beziehen
- 1 Elektronischer Timer
- 1 Spielanleitung
Beschreibung
Jeder Spieler erhält - abhängig von der Zahl der Mitspieler - je 3, 4 oder 6 blaue, grüne und rote Auftragskarten, die er mischt und verdeckt vor sich ablegt. Der unordentlichste Spieler beginnt, sein rechter Nachbar stellt den Timer auf 15 Sekunden. Der Spieler deckt seine oberste Auftragskarte auf und versucht innerhalb der 15 Sekunden das geforderte Bauwerk zu errichten. Schafft er es, legt er sie ab und deckt die nächste Karte auf. Gelingt es ihm nicht, bleibt die Karte vor ihm liegen und er muss es in der nächsten Runde erneut versuchen. Er darf aber einmal pro Zug seine Auftragskarte unter seinen Stapel legen und eine andere aufdecken. Nach jeweils 15 Sekunden ist der nächste Spieler an der Reihe. Wer zuerst alle seine Aufträge erfüllt gewinnt das Spiel. Für das Bauen gelten spezielle Regeln. So darf nur auf der Spielfläche gebaut werden und in jeder Hand darf sich nur 1 Baustein befinden. Ebenen müssen auf waagerecht auf Bausteinen liegen. Figuren müssen auf die entsprechenden farbigen Punkte auf den Ebenen gestellt werden. Bauwerke dürfen beliebig erweitert, umgebaut und zerstört werden, ein komplettes Bauwerk aber nicht mutwillig zerstört werden.