Suppenkasper

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Suppenkasper.jpg

Suppenkasper (Untertitel "Schwer hat man's mit der Traumfigur") ist ein Brettspiel für 3bis 6 Spieler von Karl-Heinz Schmiel. Es erschien 1987 bei Mattel. Der Titel spielt an auf die Geschichte vom Suppen-Kaspar im Struwwelpeter<ref>http://de.wikipedia.org/wiki/Struwelpeter</ref>, einige Sonderkarten auf das Märchen "Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack" <ref>http://de.wikipedia.org/wiki/Tischlein_deck_dich</ref>.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • 1 Spielplan
  • 6 Spielfiguren (große runde Holzscheiben) in den Farben blau, gelb, grau, grün, rot und weiß
  • 18 rote Holzchips (kleine runde Holzscheiben)
  • 78 Karten:
    • 6 Gewichtstabellen
    • 72 Spielkarten:
      • 12x Hauptgericht (je 4x Fleisch, Fisch und Torte)
      • 21x Beilagen (je 7x Kartoffeln, Knödel und Sahne)
      • 6x Fertiggericht
      • 6x Fast Food
      • 5x Müsli
      • 17 Reduzierungskarten:
        • 3x FdH
        • 3x Körnerkur
        • 2x Nulldiät
        • 2x Abführpille
        • 7x Nein, eß ich nicht
      • 5 Sonderkarten:
        • 1x Tischlein deck dich
        • je Mecker-Ziege, Freßsack, Naschkatze, Supperkasper (nur für Spielvarianten)
  • 1 Spielregel (12 DIN-A5-Seiten)

Beschreibung

Suppenkasper1.jpg

Ziel des Spieles ist es möglichst sein Traumgewicht zu behalten, das Spiel endet sobald ein Spieler zum "Suppenkasper" abgemagert ist oder als "dicker Brocken" platzt.

Zu Beginn des Spieles werden die Karten vollständig an die Spieler verteilt, im Spiel zu Dritt werden allerdings einige Karten entfernt. Der Spieler mit der Karte "Tischlein deck dich" beginnt und legt ein Gericht auf den Spielplan. Sein linker Nachbar kann nun aus folgenden Möglichkeiten wählen:

  • Kalorienzahl erhöhen durch Zugabe erlaubter Beilagen, z.B. Knödel zum Fleisch oder Sahne zur Torte und somit dem linken Nachbarn eine reichhaltigere Mahlzeit anbieten. Die Kalorienzahl des Hauptgerichtes wird dann mit der Anzahl der Beilagen multipliziert, Müslikalorien werden addiert. Eine Erhöhung ist aber nicht möglich wenn schon eine "Nein, eß ich nicht"-Karte gespielt wurde.
  • Entschärfen durch Ausspielen einer Reduzierungskarte und Essen und dann gemäß Gewichtstabelle vorrücken oder durch "Nein, eß ich nicht" an den linken Nachbarn weitergeben und dabei abnehmen, d.h. den Spielstein in Richtung "Suppenkasper" zurücksetzen.
  • Essen und gemäß der Gewichtstabelle zunehmen, d.h. seinen Spielstein entsprechend in Richtung "dicker Brocken" vorrücken. Anschließend werden die Karten entfernt und der Spieler tischt ein neues Gericht auf. Hat er allerdings keine ausspielbaren Gerichte mehr, endet die Runde und alle Spieler müssen ihre auf der Hand gehaltenen Gerichte essen.

Wurden alle auf der Hand befindlichen Gerichte "verspeist" beginnt eine neue Runde.

Varianten

In diesen werden auch die weiteren Sonderkarten verteilt, diese habe folgende Wirkung:

  • Freßsack: Wer diese am Ende hat muss die Fertiggerichte aller Spieler essen.
  • Meckerziege: Wer diese am Ende hat muss die Fast-Food-Gerichte aller Spieler essen.
  • Naschkatze: Wer diese am Ende hat muss die Torten, inkl. Sahne aller Spieler essen.
  • Suppenkasper: Diese kann als Reduzierungskarte gespielt werden, und ermöglicht das Abnehmen um 3 Stufen. Ist sie bis zum Ende auf der Hand geblieben, ist niemand mehr etwas, alle Spieler magern gemäß den noch verbliebenen Reduzierungskarten ab.

Zusätzlich können noch die Holzchips verwendet werden, von denen jeder 3 erhält und mit denen Sonderaktionen durchgeführt werden können.

Quellen

<references/>

Persönliche Werkzeuge
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