Spielerei
Aus Ludopedia - Die Spiele Encyclopädie
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Inhalt
Die Spielerei ist ein Fachmagazin, dessen Hauptschwerpunkt das Rezensieren von Brett- und Kartenspielen ist. Das Magazin erscheint vierteljährlich im DIN A5 Format, seit nun über 25 Jahren.
Themen
Der Schwerpunkt der Spielerei ist die Vorstellung und Beschreibung von Brett- und Kartenspielen. Dabei werden aber nicht nur die Spiele von den renommierten Verlagen berücksichtigt, sondern das Hauptaugenmerk liegt auf Besprechungen von Spielen aus Klein- und Kleinstverlagen. Diese Verlage treten hauptsächlich zu den Spieltagen in Essen in Erscheinung. Dadurch wurde auch die Idee der Kleinverlagsrally geboren. Darüber hinaus liegt ein weiteres Augenmerk auf Importspielen aus dem europäischen, asiatischen und amerikanischen Ausland.
Vertrieb
Der Vertrieb erfolgt im Wesentlichen über einen Abonnentenstamm im europäisch-, deutschsprachigen Raum. Desweiteren besteht die Möglichkeit das Magazin über ausgewählte Spielfachgeschäfte und Ludotheken zu erhalten.
Die kontinuierliche Teilnahme an den Spieltagen in Essen besteht seit 1991. In diesem Zusammenhang entstand auch die Idee zur Kleinverlagsrally, die auf den Spieltagen jährlich durchgeführt wird.
Verlag
Die Spielerei erscheint im Verlag Karsten Höser, mit Sitz in Bochum.
Chronik
Begonnen hat die Spielerei 1985 als Mitteilungsblatt des Spielclubs Castrop-Rauxel. Aus dem Spieleclub entstand der eingetragene Verein „Hippodice Spielclub“. Die Spielerei hatte zu diesem Zeitpunkt den Status des Mitteilungsblattes längst hinter sich und hat sich zu einem ausgewachsenen Magazin entwickelt. Neben der Vorstellung von deutschsprachigen Spielen, gab es auch eine regelmäßige Kolumne, in der die neusten Nachrichten aus Übersee, z. B. der Avalon Hill Spiele, vorgestellt wurden. Die Informationen über diese Importspiele waren seiner Zeit in Deutschland nur sehr schwer erhältlich. Redaktionell hat Peter Gehrmann die Spielerei begleitet.
Die Nachfrage nach der Spielerei wurde immer größer, so dass das Magazin 1990 aus dem Verein ausgegliedert und in dem eigens dazu gegründetem Tingel-Tangel-Verlag, unter der Leitung von Christoph Kleinhubbert, weiter geführt wurde. Nach weiteren 3 Jahren, im Jahr 1992, wechselt die Herausgabe und Redaktionsleitung an Karsten Höser, unter dessen Leitung sich die Spielerei bis heute befindet. Seit dieser Zeit stehen ihm Hubert Bruns, Ferdinand Köther, Oliver Kühlwein und Manfred Rohmkopf zur Seite, die fast alle auch noch Mitglieder des Hippodice Spieleclub sind. Das Redaktionsteam wird von einem Rezensentenstamm unterstützt. So können regelmäßig Artikel von namenhaften Autoren aus der Spielszene gelesen werden.
Die ersten Ausgaben wurden noch in schwarz/weiß im Schnelldruckverfahren hergestellt. Ab der Ausgabe 5 erschien schon das Titelblatt zweifarbig und ab der Ausgabe 19 wurde der Umschlag vierfarbig gedruckt. Die nächste grafische Änderung trat erst nach 22 Jahren in Augenschein, im Jahr 2007 bekam die Spielerei ein neues Logo. Unter der Federführung der Grafikers Matthias Catrein entstand das neue Logo, welches nun die Titelseite schmückt. Zu den Spieltagen 2009 erschien die Spielerei erstmalig komplett vierfarbig.
Layout
Die Spielerei erscheint im DIN A5 Format mit Rückendrahtbindung. Seit der Ausgabe 85, erschienen im Oktober 2009, wird sie durchgehend vierfarbig gedruckt.
Autoren
Siegfried Biehler, Matthias Catrein, Stefan Duksch, Wieland Herold, Birgit Irgang, Marcus Janka, Ferdinand Köther, Michael Reinehr, Ralf Sandfuchs, Lotte Schüler und Volker Sitzler
Spiel im Heft
Schon seit den ersten Ausgaben wurden in der Spielerei immer wieder mal Spiele veröffentlicht. So hat z. B. der Preisträger des „Spiel des Jahres“ 2007, Michael Schacht, sein erstes Spiel in der Spielerei veröffentlicht.
In der chronologischen Reihenfolge sind folgende Spiele erschienen:
| Spiel | Autor | Ausgabe |
|---|---|---|
| Morra | 2/1986 | |
| Quintett | 3/1987 | |
| Überläufer | Peter A. Gehrmann | 4/1987 |
| Sheeps | Joe Nikisch | 5/1987 |
| Kundschafter im All | Sid Sackson | 6/1987 |
| Fall nicht vom Hocker | Edith Schlichting | 7/1988 |
| ARAM | Hajo Bücken | 8/1988 |
| Punktejagd | Volker Mattick | 15/1990 |
| Taxi | Michael Schacht | 21/1992 |
| Tanz auf dem Regenbogen | Martin Schlegel | 22/1993 |
| Guru Guru | Überlieferung: Wolfgang Kohl, Regelf.: Ferdinand Köther | 26/1995 |
| Die kleine Spielerei | Detlef Wendt | 69/2005 |
| Gondoliere | Michael Schacht | 76/2007 |
Zusammenarbeit
Hippodice Spieleclub
Die enge Verbindung zwischen der Spielerei und dem Hippodice Spieleclub in Bochum wird in der Chronik näher beschrieben.
Halll9000
Neben der eigenen Internetpräsens besteht seit 2002 eine Kooperation mit dem Spiel-Internetportal Hall9000. Interessante Artikel aus älteren Ausgaben der Spielerei und Vorabveröffentlichungen der aktuellen, gedruckten Ausgaben werden dort zur Verfügung gestellt.
Weiterbildungsberatung der Stadt Bochum
Eine weitere Zusammenarbeit findet mit der Weiterbildungsberatung der Stadt Bochum statt. Das Ergebnis ist die jährlich erscheinende Bochumer Spieleliste. Aus den erscheinenden Neuheiten werden 20 Spiele ausgewählt, die für Familien besonders geeignet sind. In der Bochumer Spieleliste werden diese Spiele vorgestellt und beschrieben.
Kleinverlage
Ein Anliegen der Spielerei ist das Hauptaugenmerk auf die Kleinverlage. Auf den Internationalen Spieltagen in Essen führt die Spielerei seit 1998 die Kleinverlags-Rally durch. Dabei können die Besucher der Messe bei verschiedenen Kleinverlagen Coupons sammeln, die sie dazu berechtigen an einer Verlosung teilzunehmen.
Deutsche Spiele Preis
Seit 1990 wird der Deutsche Spiele Preis verliehen. An dem Abstimmungsverfahren nehmen Spieler, Spieleclubs, Händler und Journalisten teil. Die Leser der Spielerei werden gezielt angeschrieben und um die Abstimmung gebeten. Damit nehmen sie direkten Einfluss auf die Auswahl der Spiele.
Literatur
Quellen
Weblinks
- www.spielerei.de Verlagsseite
- www.hall9000.de Kooperationspartner