Spielbox

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Cover der Erstausgabe

Die spielbox ist eine Zeitschrift für Brett- und Kartenspieler der w. nostheide verlag gmbh in Memmelsdorf. Sie sieht sich als zentrales Medium für den Spiele- und Spielzeugmarkt und möchte einerseits den Konsumenten Orientierungshilfen bieten und den Herstellern durch Rückkopplung helfen Trends und Kundenwünsche zu ermitteln. Für den Fachhändler sieht sich die spielbox als Hilfe bei der Kundenberatung.

Die erste Ausgabe erschien im Oktober 1981 (Heft-Nr. 4/81) bei der Courir Druck und Verlagsgesellschaft m.b.H., Bonn, deren Geschäftsführer war Friedhelm Merz, der später den Friedhelm Merz Verlag gründete. Die Startauflage betrug 40.000 Exemplare. Zunächst erschien sie als "SpielBox" vierteljährlich und ab 1985 sechsmal jährlich. Neben Rezensionen zu neu erschienenen Spielen enthält sie Messeberichte und Tipps zu bekannten Spielen.

In der Erstausgabe gab es Spielbesprechungen zu folgenden Spielen: Rally (International Team), Captain Future (ASS, 2007 modifiziert als Origo erneut veröffentlicht), Pferdeäppel (Bütehorn), Sleuth (Schmidt), Archimedes (Arxom), Sympathie (Ravensburger), Regie (MB). Weitere Themen waren: Porträt des Autors Alex Randolph, das Wortspiel Quibbix, Wahl des besten Spieles (dazu hieß es im Inhaltsverzeichnis "Wählen Sie das Spiel des Jahres", im Heft dann aber "Wählen Sie das beste Spiel"). Die Leser konnten ihre drei besten Spiele per Postkarte mitteilen. Als Belohnung wurden 101 Preise verlost; erster Preis war eine Flugreise für 2 Personen nach London plus 3 Tage Übernachtung und ein Einkaufsscheck von 100 Pfund.

Die erste Redaktion bestand aus Helmut Morell, Reiner Müller und Lothar Romain. Reiner Müller war de facto Chefredakteur, ohne das es diese Position schon gab und er hatte auch die Idee zu dieser Zeitschrift. Das Rezensententeam umfasste damals 7 Personen: Walter Luc Haas †, Helge Andersen, L.U. Dikus, Dr. Synes Ernst, Edgar Forschbach †, Dr. Gilbert Obermair † und Eberhard von Staden. Für die Rubrik "Besser Spielen" war Knut-Michael Wolf verantwortlich. Mit Heft 1/87 wechselte die Zeitschrift zum Huss-Verlag in München, als Chefredakteur war nun Reiner Müller ausgewiesen. An den Heften ist dieser Verlagswechsel erkennbar durch das von der Mitte nach links gerückte Pentagon. Ab Heft 5/87 wurde Bernd Becker Chefredakteur, der dann auch das Erscheinungsbild des Heftes überarbeitete und den Namen in "spielbox" änderte. Der Huss-Verlag gab die spielbox mit wechselnden Chefredakteuren bis Ende 1992 heraus, dann übernahm der w. nostheide verlag die Zeitschrift und Harald Hemmerlein wurde Chefredakteur (ab Heft 1/93). Der derzeitige Chefredakteur Matthias Hardel übernahm die Chefredaktion mit Heft 1/02. Er war zuvor Chefredakteur der Pöppel-Revue, die mit seinem Weggang ihr Erscheinen einstellte.

Von Beginn an war das "Spiel zum Herausnehmen" - mit wenigen Ausnahmen - ein fester Bestandteil des Heftes, mit Heft 1/93 erhielt es die Bezeichnung "Edition spielbox". Diese Beilagen stammen aus der Feder bekannter Spieleautoren wie z.B. Reiner Knizia, Alex Randolph, Sid Sackson u.a.. Für die Grafiken waren u.a. Franz Vohwinkel, Doris Matthäus und Christof Tisch zuständig. Anfangs waren diese Spiele aufwändig gestaltet (z.B. größere Spielpläne, mehrfach gefaltet). Das Spiel in der Erstausgabe war eine deutsche Eigenentwicklung (Quadriga von Ludger Fischer, Jürgen Franke und Bernd Lindenberger). Danach wurden eine Zeitlang Spiele übernommen, die der französischen Zeitschrift Jeux & Stratégie beilagen. Später kamen auch Ergänzungen zu bekannten Spielen hinzu, so 2005 das Szenario Die Fischer von Catan. Die Ausgabe 6/2007 enthält eine Ergänzung zum Spiel Die Säulen der Erde.

Die Auflagenhöhe beträgt derzeit 13.000 Exemplare, die jeweils zur Spielemesse in Essen erscheinende 5. Ausgabe wird in einer Auflage von 16.000 Exemplaren gedruckt. Der Verkauf erfolgt teilweise über den Bahnhofsbuchhandel und engagierte Spielefachgeschäfte, im wesentlichen aber an Abonnenten.

Logo des Internetportals

Seit 10 Jahren gibt es parallel dazu ein Internetportal mit einem gut frequentierten Forum mit den Segmenten Spielerforum, Spieleautoren, Einkaufstipps, Spielertreffen und off-Topics das aus Knut-Michael Wolfs Spielplatz hervorging. <ref>http://www.kmws.de/</ref>

2007 wird das Programm durch die im DIN-A5-Format erscheinende Zeitschrift "spielböxchen" erweitert, die sich Kinderspielen widmet. Erstausgabetag war der 10. Oktober 2007 <ref>http://www.spielbox-magazin.de/spielboexchen.php</ref>.

Anfang Februar 2008 wurde ein online-Index (spielboxfindex) zur Verfügung gestellt mit dem das Auffinden älterer Heftbeiträge ermöglicht wird.

Ab Februar 2010 soll auch eine englische Ausgabe erscheinen. Diese wird ca. 14 Tage nach der deutschen Ausgabe erhältlich sein. <ref>spielbox wird international</ref>

Inhaltsverzeichnis

Sonderausgaben

Beilagen

Beilagen, zum Teil exklusiv, in der Spielbox

Edition Spielbox

Edition Spielbox - Das Spiel im Heft

  • 4/92: Re von Reiner Knizia, Brettspiel für 2 Personen
  • 6/92: Homo Pfifficus von Reiner Knizia, Spiel um die Krone der Schöpfung - für 3 bis 7 Spieler
  • 1/93: CLINCH von Reiner Knizia
  • 2/93: Penalty von Reiner Knizia, Eishockey-Spiel für 2 Personen
  • 6/93: Business von Reiner Knizia, Wirtschaftsspiel für 3 bis 5 Personen
  • 1/94: Wahltag von Reiner Knizia, Wahlspiel für 2 bis 4 Personen
  • 2/94: Re von Reiner Knizia, Brettspiel für 2 Personen
  • 1/96: One More - ein ganz anderes Nimm-Spiel von Alex Randolph für 2 Personen
  • 4/96: Top von Reiner Knizia, Kartenspiel für 2 oder 3 Personen
  • 5/96: Catch von Reiner Knizia, Legespiel für 2 Personen
  • 1/97: Katz und Maus von Friedhelm Krahwinkel, Familienspiel für 2 bis 5 Personen
  • 2/97: Quatrix - Taktikspiel für 2 Spieler von Martin Schlegel
  • 3/97: Tabalati von Martin Schlegel, Taktikspiel für 2 Spieler
  • 4/97: Heiter bis wolkig! von Martin Schlegel, Taktikspiel für 3 bis 5 Spieler
  • 5/97: Springprozession von Bernhard Weber, ein fast taktisches Würfelspiel für 2-4 Spieler
  • 6/97: Bauboom in Babylon von Martin Schlegel, Taktikspiel für 2 oder 3 Spieler
  • 1/98: Squaredance von Hartmut Kommerell
  • 2/98: Salvatore und der Esel von Hartmut Kommerell
  • 3/98: Queerbeet von Martin Schlegel
  • 4/98: Durchmarsch von Christwart Conrad
  • 5/98: Quadrato von Martin Schlegel
  • 1/99: Rangeln von Martin Osteroth
  • 2/99: Quästor von Martin Schlegel
  • 3/99: Auf nach Oklahoma von Christwart Conrad
  • 4/99: Lonely Heart von Hartmut Kommerell
  • 5/99: 6-Ex von Martin Schlegel
  • 6/99: Richtfunk von Martin Schlegel
  • 1/00: Weltraumtouristen von Torsten Marold
  • 2/00: Duco von Cristoph Cantzler
  • 3/00: Turm & Wächter von Christoph Endres und Robert Wirth
  • 4/00: Trau Dich! von Werner Hodel
  • 5/00: Tipi von Jens Rademaker
  • 6/00: Räuberjagd von Christoph Cantzler
  • 1/01: Tolle Tomaten von Martin Schlegel
  • 2/01: Beletage von Thorsten Marold
  • 3/01: Treibjagd von Manfred Schüling
  • 4/01: Polonaise von Christiane Knepel
  • 5/01: Morundir von Jochen Drechsler, Grafik: Doris Matthäus
  • 6/01: Wer sagt's denn? von Jens Rademaker
  • 1/02: Go round von Christoph Endres
  • 2/02: Strandläufer von Christwart Conrad
  • 3/02: Vierzig Vagabunden von Wolfgang Dirscherl
  • 4/02: Quadringentesimus Quadratum von Martin Schlegel
  • 5/02: Even von Roman Pelek
  • 1/03: Dominanz von Hartmut Kommerell
  • 2/03: Fliegenfänger von KMW
  • 3/03: Cubical von Wolfgang Dirscherl
  • 4/03: Luise und die wilden Ziegen von Günter Cornett
  • 6/03: Tija von Klaus Tidow und Oliver Jakopaschke
  • 1/04: Kastellan von Wolfgang Dirscherl
  • 2/04: Joss von Stefan R. Tigris
  • 3/04: Quattuor Vincet von Martin Schlegel
  • 4/04: Versuch dein Glück von Christoph Cantzler
  • 6/04: Egypt von Wolfgang Dirscherl
  • 1/05: Im Reich der Lotusblumen von Martin Schlegel
  • 2/05: Mach 4 von Jürgen P.K. Grunau - das Spiel erschien 2006 bei Kosmos unter dem Titel Just 4 Fun
  • 4/05: Snake River Claims von Martin Schlegel
  • 6/05: Hexenkessel von Hartmut Kommerell
  • 1/06: O'Kudos von Richard Breese
  • 2/06: Äpfel und Birnen von Martin Schlegel
  • 4/06: Nichts wie raus hier von Jürgen P.K. Grunau
  • 6/06: Weinlese auf Hierro von Martin Schlegel
  • 1/07: Bodycheck von Aldas Maciulis und Günter Cornett
  • 3/07: 1, 2 oder 3 von Jürgen P. K. Grunau
  • 4/07: Alemannen-Skat von Martin Schlegel
  • 6/07: Dice2 von Roland Goslar und Søren Schaffstein
  • 1/08: Zeitroulette von Jürgen P. K. Grunau
  • 4/08: Alles Müller von Axel Hennig
  • 5/08: Hirnakrobaten von Inka und Markus Brand
  • 1/09: Das Kabinett der Königs für 2 Spieler von Matthias Prinz
  • 3/09: Bet Royal von Christwart Conrad
  • 5/09: "Space Drifters" von Christof Tisch für 2-6 Spieler ab 10 Jahren
  • 1/10: "Schwere Schritte" von Tobias Thulke
  • 3/10: Spuk um Spuk
  • 5/10: Balneator von Andreas Rohde, Illustration: Christof Tisch
  • 2/11: Great Western von Martin Wallace, illustriert von Christof Tisc
  • 5/11: Das Ende des Römischen Imperiums von Martin Wallace

Auszeichnungen

Weblinks

<references/>

Persönliche Werkzeuge
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