Schweizer System

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Spielschema für 4 Runden mit 16 Teilnehmern

Das Schweizer System ist eine spezielle Turnierform, die erstmals am 15. Juni 1895 bei einem Schachturnier in Zürich angewandt wurde. Es lässt sich sowohl für Spiele von 2 als auch für mehr Spieler anwenden und ist insbesondere für Turniere mit großer Teilnehmerzahl geeignet bei denen aus zeitlichen Gründen weder das K.o-System noch ein Jeder-gegen-jeden-Turnier möglich ist. Wie beim K.o-System werden die Paarungen der ersten Runde durch Losen, ggf. in Kombination mit einer Setzliste erhalten. In den folgenden Runden spielen dann entweder der 1. gegen den 2., 3. gegen den 4. usw. oder es erfolgt ein erneutes Losen, wobei dann nur Spieler aufeinander treffen, die gleich oft gewonnen bzw. solche, die gleich oft verloren haben. Bei Letzterem Verfahren kann auch durch einen Turnierplan vorgegeben werden wie in den weiteren Runden weiter gespielt wird. Bei einem Turnier mit 16 Spielern gibt es dann in der 4. Runde wie beim K.o-System ein Endspiel der beiden Spieler, die die vorherigen 3 Spiele gewonnen haben und ein Spiel um den letzen Platz, der beiden Spieler, die die vorherigen 3 Spiele verloren haben. Der Verlierer des Endspiels ist aber nicht unbedingt Zweiter da es weitere Spieler gibt, die durch Spiele in Platzierungsrunden auf gleich viele Siege kommen. Für die Zwischenplatzierungen werden in der Regel Hilfswertungen wie die Anzahl der Siege, Remis (bei Spielen mit Remismöglichkeit) und in den Spielen erzielbare Punkte sowie ggf. der Opponent Score herangezogen.

Für Spiele bei denen mehrere Spieler gegeneinander spielen, z.B. Die Siedler von Catan beim Siedler-Wochenende in Bilstein, wird analog verfahren. Dort spielen in der 2. Runde Spieler gegeneinander, die die erste gewonnen haben, die Zweiter in der ersten Runde wurden, die Dritter und die Vierter wurden. Hier spielen bei 64 Teilnehmern in der 3. Runde die 4 Spieler gegeneinander, die zuvor zweimal gewonnen haben, also ein Endspiel der 4 besten Spieler.
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