Pirateninsel
Aus Ludopedia - Die Spiele Encyclopädie
Pirateninsel ist ein 1986 bei Schmidt-Spiele erschienenes Spiel von David Watts für 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren.
Inhalt
- 1 Spielplan, dieser zeigt eine Vulkaninsel mit Bergfeldern, Ebenen, Hügeln, Sümpfen, Seen und Flüssen, sowie Piratenfestungen und Häfen und ist mit einem Sechseckraster überzogen.
- 2 Würfel
- 24 Piraten, je 6 Holz-Pöppel in den Farben blau, gelb, grün und rot
- 4 Schiffe, je 1 in den Farben blau, gelb, grün und rot
- 1 Sturmkarte
- 6 Schatztruhen, davon eine besonders gekennzeichnet.
- 1 Spielregel (20 DIN-A5-Seiten in deutsch, französisch, italienisch und niederländisch)
Beschreibung
Ziel des Spieles ist es die besonders gekennzeichnete Schatzkiste an Bord des eigenen Schiffes zu bringen. Alle 6 Schatzkisten werden zu Spielbeginn auf den Vulkanfeldern platziert. Reihum würfeln die Spieler und wer mindestens eine 7 würfelt darf sein Schiff mit allen Piraten in einen Hafen bewegen. Fortan kann er die durch den Würfelwurf erhaltenen Bewegungspunkte nutzen um seine Piraten zunächst von Bord und dann auf der Insel in Richtung der Schatzkisten zu bewegen. Je nach Landschaftsart werden dafür unterschiedlich viele Bewegungspunkte verbraucht. Hat ein Pirat die besonders gekennzeichnete Schatzkiste gefunden, kann er versuchen sie zum eigenen Schiff zu transportieren, er verbraucht dabei aber doppelt so viele Bewegungspunkte wie ohne sie. Würfelt ein Spieler einen Pasch, finden verschiedene Ereignisse statt, z.B. Vulkanausbrüche oder Seuchen (Fieber). Stehen zwei oder mehr Piraten von verschiedenen Spielern auf benachbarten Feldern kann der aktive Spieler seine(n) Piraten kämpfen lassen. Das Ergebnis des Kampfes wird durch den Wurf beider Würfel bestimmt, dabei werden ggf. Bonuspunkte auf Grund günstigerer Gelände oder größerer Anzahl verrechnet. Hatte ein Pirat, der den Kampf verlor die Schatzkiste, lässt er sie am Kampfort und der angreifende Spieler kann sie übernehmen und nun seinerseits versuchen an Bord seines Schiffes zu bringen.