Otto der Berserker
Aus Ludopedia - Die Spiele Encyclopädie
| Klassifizierung: | Gebietsausbau – Einheit Ritter (einmalig) |
| Menge und Set: | 1 x im Basisspiel |
| Kartentext: | Catan's Ein-Mann-Armee. |
| Bedingung: | keine |
| Kosten: | 2 Erz, 1 Getreide, 1 Wolle |
| Rabatt: | Pro Burg 1 beliebiger Rohstoff, mit aufgeladener Residenz des Münz-Handelsherrn Getreide und Wolle |
| Stärkepunkte: | 3 |
| Turnierpunkte: | 2 |
| Synergie: | Grenzkonflikt, Großer Turnierplatz, Turnierplatz, Schmiede, Tjost, Zaubertrank |
| Risiko: | Bestechung, Bordell, (Burgfräulein Imelda, Bürgerkrieg, Schwarzer Ritter, Spion (wenn auf der Hand), Statue "Geliebter Fürst" |
| Immunität: | durch Kathedrale/Kirche/Volksstimmung gegen Bürgerkrieg, durch Ordensburg gegen Bestechung, Burgfräulein Imelda und Bürgerkrieg |
Die Karte Otto der Berserker ist Bestandteil des 1996 erschienenen Siedler von Catan Kartenspiels von Klaus Teuber. Die Abbildung zeichnete Franz Vohwinkel. Bei der Entwicklung des neuen Kartenspiels Die Fürsten von Catan wurde kein analoger Held aufgenommen.
Trivia
Berserker ist die Bezeichnung für einen ungestümen, wild und ohne Rücksicht auf sich selbst kämpfenden Krieger. Das Wort Berserker hat seinen Ursprung in der indogermanischen Sprache, wo man "Bers-Erger" frei mit "Zorniger Bär" oder lautgleich mit "Bärs Ärger" übersetzen kann. Der Bär galt bei den Germanen als besonders tapfer, mutig, weise und übersichtig. Allerdings bedeutet "ber serkr" auf altisländisch Bärenhemd oder Bärenfell. Eine Erklärung hierfür wäre die Fellkleidung der Berserker, die hofften, durch das Tragen der Felle die Kraft des Tieres auf sich übertragen zu können. Eine weitere Bedeutung von "ber" ist "bar, nackt, bloß", jemand der ohne Rüstung kämpft. Es bleibt also Raum zur Spekulation.
Übersetzungen
- Englisch: Otto the Berserker
- Finnisch: Hullumies Henrik
- Französisch: Otto le Berserk
- Italienisch: Otto il Berserk
- Niederländisch: Otto de Berserker
- Polnisch: Michał Szalony
- Slowenisch: Oto Pobezljani
- Spanisch: Otto el Berserker
- Tschechisch: Otto Silák
- Ungarisch: Ottó Vandàl