Origo
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Origo (Untertitel "Aufbruch in neue Länder") ist ein 2006 bei Hasbro veröffentlichtes Brettspiel von Wolfgang Kramer für 2 bis 5 Spieler mit. Es ist eine Neuauflage des 1981 bei ASS erschienenen Captain Future, hat aber zusätzliche Mechanismen erhalten. Das Wort "Origo" ist ein Kunstwort, hat aber einen lateinischen Ursprung und steht für Ursprung, Stamm bzw. abstammen, siehe [1]
Inhaltsverzeichnis |
Inhalt
- 1 Spielplan, zeigt Europa in einer stilisierten Form
- 5 Stammesführer (Pöppel in den Farben blau, grün, orange, rot und schwarz)
- 188 Stammesschilde
- je 48 x blau und rot
- je 32 x grün, orange und schwarz
- 98 Karten
- je 26 Reihen- und Spaltenkarten (je 19 Karten für eine Reihe/Spalte, je 6 Karten für 2 Reihen/Spalten, je 1 Karte für 3 Reihen/Spalten)
- 18 Länderkarten (je 6x 1 oder 2 Karten pro Land)
- 16 Bevölkerungskarten
- 12 Schiffskarten
- 12 Gründungssteine (weiße Holzzylinder)
- 1 Aktionsstein (weiße Holzscheibe)
- 1 Wertungsplan
- 2 Kurzspielregeln
- 1 Spielanleitung (24 DIN-A5-Seiten)
Beschreibung
Die Spieler machen eine Zeitreise ins Jahr 412 n. Chr. und nehmen mit ihren Stämmen (Hunnen, Langobarden, Goten, Angelsachsen und Wandalen) teil an der [2] in Europa. Auf einer stilisierten Landkarten sind 12 Länder Europas, bestehend aus 4 bis 8 Quadraten zu sehen: Auf diese legen die Spieler zu Beginn nacheinander, abhängig von der Spielerzahl eine bestimmte Anzahl von Schilden. Danach werden weitere Felder durch das Ausspielen von Karten belegt, von denen jeder Spieler 10 erhält. Dabei gibt es folgende Möglichkeiten, die beliebig kombiniert werden können:
- Ausbreiten (Einsetzen von bis zu 2 neuen Spielsteine)
- Angreifen (Ein oder zwei Felder eines Mitspielers erobern)
- Wandern (Bewegen von eigenen Spielsteinen an Land auf freie Felder) oder Austauschen von 2 Karten
- Segeln (Bewegen von beliebig vielen eigenen Spielsteinen, die sich auf See befinden).
- Aussetzen.
Am Ende seines Zuges füllt der Spieler wieder seine Hand auf 10 Karten auf. Die Felder der einzelnen Länder werden so nach und nach mit Schilden gefüllt. Durch Besetzung des letzten Feld eines Landes wird dieses gegründet und der Spieler erhält hierfür Siegpunkte. Nach vier, acht und zwölf Gründungen gibt es jeweils noch eine Stammeswertung , bei der man Punkte für die größten Clans, die größte Seemacht und die Beherrschung von Ländern bekommt. Die Siegpunkte werden auf der am Spielfeldrand angebrachten Kramerleiste mittels der Stammesführer-Pöppel gezählt.
Das Spiel endet wenn entweder der letzte Gründungsstein auf das Spielfeld gestellt wurde, ein Spieler seinen letzten Stammesschild eingesetzt hat oder alle Spieler in einer Runde nacheinander aussetzen. Im ersten und zweiten Fall wird die Runde noch beendet. Nach dieser letzten Runde wird noch eine abschließende Stammeswertung durchgeführt. Es gewinnt der Spieler, der auf der Kramerleiste am weitesten vorgerückt ist.
Einsatz bei Meisterschaften
- 2007: EuropeMasters und im Finale der Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Brettspiel.
PC-Versionen
Bis 2008 konnte Origo auf der Brettspielwelt gespielt werden, wurde dann aber wieder aus dem Programm genommenn, da die Rechte vom Verlag nicht verlängert wurden.
Spielkritiken
Spielbox Ausgabe 4/07: "Zurück in die Vergangenheit"