Handkarte

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Als Handkarten bezeichnet man beim Catan Kartenspiel bzw. den Fürsten von Catan die Karten, mit denen der Spieler seinen Zug durchführt. Diese Karten hält er verdeckt in der Hand, so dass der Mitspieler sie in der Regel nicht kennt. Nur mit besonderen Aktionen (Spion oder beim Ereignis Konflikt/Bruderzwist) erhält der Gegner Einblick in die Handkarten. Wie viele Handkarten ein Spieler halten darf hängt von der Entwicklung seines Fürstentums ab. Zu Beginn des Spieles darf jeder Spieler 3 Karten halten. Im Grundspiel und Erweiterten Grundspiel sucht sich jeder Spieler die Karten aus einem der gemeinsamen Ausbaustapel aus, im Turnierspiel beginnt jeder Spieler mit 3 Karten, die er zuvor aus den 33 Karten seines Decks auswählt. Im Laufe des Spieles ziehen die Spieler am Ende ihres Zuges Karten nach oder tauschen eine Karte von der Hand mit der Karte eines Stapels. Durch einige Gebäude und eine Einheit kann die Anzahl der Handkarten (Handkartenlimit) erhöht werden. Bei den Fürsten von Catan darf ein Spieler pro Fortschrittspunkt auf seinen ausliegenden Karten eine Karte mehr halten.

Liste der Karten, die im Catan Kartenspiel das Handkartenlimit erhöhen

Karte TypSet (alt) Set (neu)Anzahl zusätzlicher Handkarten
KlosterGebäudeBasisBasis1
Bibliothek GebäudeBasis 1
Gilde der HandelsherrenGebäudeB&H 1
Meister der Bruderschaft<ref>Dür den Meister gilt die Einschränkung, dass kein Kloster gebaut sein darf und auch keins gebaut werden darf wenn der Meister ausliegt</ref>Einheit Intrigen 1
Residenz des Papier-HandelsherrnGebäude Handelsherren 1 (in der 2. Stufe)
TheaterGebäudeP&I 2
UniversitätGebäude Fortschritt1

Anmerkungen: <references/>


Historie

Vor 2003 erhöhte auch die Universität das Handkartenlimit um 1, dies wurde durch die Reform 2003 geändert. Die Fürsten von Catan enthalten die Karten Kloster und Universität mit Fortschrittspunkten. Die Bibliothek der Fürsten ergibt keine permanente Handkartenerhöhung, lediglich beim Bau darf man sich einmalig eine Karte aus einem Nachziehstapel aussuchen und sofort einsetzen.

Die Gebäude wirken kumulativ, d.h. jedes weitere erhöht die Handkartenzahl erneut. Wenn von allen die maximal mögliche Anzahl gebaut sind, beträgt das Handkartenlimit 10 Karten, vor der Reform 2003 betrug es 11 Karten.

Zusätzlich hatten die Spieler im alten Kartenspiel die Möglichkeit durch besondere Karten die Anzahl der Handkarten vorübergehend zu erhöhen. Die Fürsten enthielten zunächst keine Karten, durch die man vorübergehend mehr Karten auf der Hand halten kann. Dies wurde erst durch die 2011 erschienene Erweiterung Finstere Zeiten möglich.

Seit 2007 galt die Regel, dass der aktive Spieler erst am Zugende seine Handkartenzahl reduzieren muss, auch wenn er in der Ereignisphase Karten auf die Hand nehmen muss. Für den passiven Spieler galt für das alte Kartenspiel aber weiterhin, dass er das Handkartenlimit ständig einhalten muss. Bei den Fürsten müssen beide Spieler erst am Ende ihres Zuges ihre Handkarten reduzieren.

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