Handelsvorteil
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Der Handelsvorteil oder die (Größte) Handelsmacht ist ein Begriff aus dem Catan Kartenspiel und den Fürsten von Catan von Klaus Teuber. Zur Erlangung des Handelsvorteils musste ein Spieler im alten Kartenspiel mindestens eine Stadt und mehr Handelspunkte als der Gegner besitzen. Bei den Fürsten ist eine Stadt nicht mehr notwendig, es müssen aber mindestes 3 Handelspunkte sein. Der Handelsvorteil zählt einen Siegpunkt und der Spieler erhält zur Kennzeichnung die Spielfigur Mühle/Handelsstein. Damit sind folgende Vorteile verbunden: Wird mit dem Ereigniswürfel das Symbol "Mühle"/"Waage" gewürfelt erhält der Besitzer bevor (altes Kartenspiel) bzw. nachdem (Fürsten) der Ertragswürfel ausgewertet wird einen Rohstoff vom Gegner, mit einem Bankhaus/Geldverleiher sogar 2. Zudem kann der Spieler im Erweiterten Grundspiel mit Ritter & Händler und im Turnierspiel die Karte Gewürzkarawane ausspielen. Im alten Kartenspiel musste er aber damit rechnen durch das Ereignis Bettelmönche Rohstoffe an den Gegner zu verlieren. Bei den Fürsten hat der Gegner die Möglichkeit die Aktionskarte Bettelmönche gegen den Besitzer des Handelsvorteils zu spielen.
Vorgeschichte
Im ersten Entwurf des Kartenspiels gab es eine Ereigniskarte "Handel" mit folgender Wirkung: Der Spieler, der die meisten Handelspunkte besaß, erhielt von seinem Gegner zwei Rohstoffe seiner Wahl. In der 2. Version gab es nur noch einen Rohstoff. Letztendlich wurde das Ereignis dann auf den Ereigniswürfel verlegt. (Das Buch zum Spielen, S. 52, Im Zeichen des Sechsecks. S. 28)