Hagen der Unheimliche
Aus Ludopedia - Die Spiele Encyclopädie
| Klassifizierung: | Gebietsausbau – Einheit Ritter (einmalig) |
| Menge und Set: | 1 x im Basisspiel |
| Kartentext: | Wild und wendig. |
| Bedingung: | keine |
| Kosten: | 1 Erz, 1 Getreide |
| Rabatt: | Pro Burg 1 beliebiger Rohstoff, mit aufgeladener Residenz des Münz-Handelsherrn Getreide |
| Stärkepunkte: | 1 |
| Turnierpunkte: | 2 |
| Synergie: | Großer Turnierplatz, Turnierplatz, Schmiede, Tjost, Zaubertrank |
| Risiko: | Bestechung, Bordell, Burgfräulein Imelda, Bürgerkrieg, Schwarzer Ritter, Spion (wenn auf der Hand), Statue "Geliebter Fürst" |
| Immunität: | durch Kathedrale/Kirche/Volksstimmung gegen Bürgerkrieg. |
Die Karte Hagen der Unheimliche ist Bestandteil des 1996 erschienenen Siedler von Catan Kartenspiels von Klaus Teuber. Die Abbildung zeichnete Franz Vohwinkel. Im neuen Kartenspiel Die Fürsten von Catan wurde Hagen durch den Helden Austin ersetzt.<ref>Die Reform des Kartenspiels 2010 – Teil 5 – Das Einführungsspiel</ref>
Trivia
Der populärste Hagen ist sicherlich Hagen von Tronje, eine Gestalt aus dem um 1200 entstandenen Nibelungenlied, in dem er den schönen und kräftigen, aber nicht besonders gewitzten Siegfried von Xanten tötet. Dort wird Hagen mehrfach als „der grimme Hagen“ bezeichnet; „grimm“ heißt „erbittert“, „rücksichtslos“, was ihn vermutlich recht unheimlich erscheinen lässt – speziell für Siegfried, der eigentlich grade einen Schluck Wasser trinken wollte und dann als letzten Anblick seines Lebens Hagens Wurfspeer auf sich zukommen sah.
Übersetzungen
- Englisch: Hagen the Sinister
- Finnisch: Hagar Hurja
- Französisch: Hagen le Sinistre
- Italienisch: Hagen il Tetro
- Niederländisch: Willem de Angstwekkende
- Polnisch: Grzegorz Groźny
- Slowenisch: Hagen Mračni
- Spanisch: Hagen el Siniestro
- Tschechisch: Hubert Divočak
- Ungarisch: Rettegett Hagen
Einzelnachweise
<references/>