Händlerzunft
Aus Ludopedia - Die Spiele Encyclopädie
| Klassifizierung: | Stadtausbau – Gebäude Eigenkarte mehrmalig |
| Menge und Set: | 1 x im Basisspiel |
| Kartentext: | Nehmen ist seliger als Geben |
| Bedingung: | keine |
| Kosten: | 1 Getreide, 2 Lehm, 3 Wolle |
| Rabatt: | 1 beliebigen Rohstoff durch einen Baukran |
| Handelspunkte: | 4 |
| Voraussetzung für: | - |
| Synergie: | Großer Hafen. |
| Risiko: | Feuerteufel und Überfall, Raubritterburg und Hexe. |
| Immunität: | keine |
Die Karte Händlerzunft ist Bestandteil des 1996 erschienenen Siedler von Catan Kartenspiels von Klaus Teuber. Die Abbildung wurde von Franz Vohwinkel gezeichnet.
Trivia
Die Abbildung wurde auch für die „Zunft“ des Klappkalenders der 1. Auflage der Städte & Ritter-Erweiterung verwendet. Von der Händlerzunft gibt es einen von Lars Kollin erstellten Bastelbogen: [1]
Eine Zunft - von althochdeutsch „zumft“ (zu ziemen) - ist eine ständische Körperschaft von Handwerkern, Gewerbetreibenden und anderen Berufsgruppen (Notare), die im Mittelalter entstand und bis ins 19. Jahrhundert existierte. Die Zunft galt allgemein für die handwerklichen Berufe, wobei die Gilde vor allem der Zusammenschluss von Händlern und Gewerbetreibenden zur wechselseitigen Hilfe war, von daher ist die Bezeichnung „Händlerzunft“ eigentlich falsch, aber das wurde dann ja durch die Einführung der Gilde der Handelsherren korrigiert. Dagegen wird im angelsächsischen mit guild beides bezeichnet. Für Zunftmitglieder galt ein Ehrenkodex. Bei Verstößen gegen diesen Kodex, dem unzünftigem Verhalten, konnte man die Mitgliedschaft verlieren. Als äußeres Zeichen des Ausschlusses wurde häufig ein zur Zunfttracht gehörender Ohrring – welcher als Entgelt für den Bestatter diente – aus dem Ohrläppchen gerissen. Das hierdurch entstehende Schlitzohr wurde sprichwörtlich zur Bezeichnung für listige, durchtriebene Menschen. (Quelle: Wikipedia)
Übersetzungen
- Englisch: Merchant Guild
- Finnisch: Kauppiaskilta
- Französisch: Comptoir
- Italienisch: Banca
- Niederländisch: Handelsgilde
- Slowakisch: Obchodný cech
- Slowenisch: Trgovski ceh
- Spanisch: Gremio de Mercaderes
- Tschechisch: Cech obchodníků (auf der Karte) Obchodní cech (im Regelheft)
- Ungarisch: Céhház
