Finale

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Cover des Regelheftes
Finale ist ein 1998 bei Kosmos erschienenes Zweipersonenspiel mit Karten für Fußballfans von Oliver Abendroth mit Grafiken von Marion Pott. 2005 erschien mit Tooor! eine neue Version.


Beschreibung

Die Spieler nehmen hier die Rolle von Trainern ein, die zunächst aus 15 Spielern 11 auswählen mit denen sie das Spiel beginnen. Jeder Spieler hat individuelle Stärken und Schwächen, die sich nach jeder Runde ändern können. Zudem schwebt über jedem Spieler das Damoklesschwert der Verletzung sowie gelben und roten Karten, die dazu führen können das eine Mannschaft im Laufe eines Spiels dezimiert wird.

Zu Beginn jedes Zuges, der einer Zeit von 15 Minuten eines Fußballspiels entspricht, wählt jeder Spieler verdeckt eine Taktikkarte aus. Nach dem Aufdecken darf der Spieler mit dem höheren Kartenwert einen Angriff starten. Haben beide Karten den selben Wert entscheidet der Würfel. Dazu wählt er aus seinen Spielern für einen einleitenden Spielzug diejenigen aus, die der gewählten Taktik genügen, z.B. Torwart, Abwehrspieler und Stürmer. Der Gegner muss entsprechend der gewählten Taktik Spieler aus seiner Mannschaft auswählen um den Angriff abzuwehren. Dann addieren beide Spieler die Stärkepunkte ihrer ausgewählten Spieler. Hat der angreifende Trainer mindestens die gleiche Stärke wie der Verteidiger aufgeboten, darf er einen abschließenden Spielzug ausführen, für den beide wieder andere Spieler benennen. Erzielt er nun einen höheren Wert so erzielt seine Mannschaft ein Tor. Wurde der einleitende Spielzug abgewehrt, darf der Verteidiger einen Konter starten.

Am Ende jedes Spielzugs überprüfen beide Trainer für jeden eingesetzten Spieler ob er sich verletzt hat oder eine gelbe bzw. rote Karte erhält. Verletzte Spieler können gegen einen der 4 Ersatzspieler ausgetauscht werden, Spieler mit einer roten Karte verlassen das Feld, ebenso Spieler, die die zweite gelbe Karte erhalten haben. Danach werden die eingesetzten Spieler um 90 ° gedreht wodurch sich ihre Stärke verändern kann. Es ist also bei den Überlegungen welchen Spieler man für einen Spielzug einsetzt auch zu beachten, wie sich der Einsatz auf seine Stärke für die nächsten Spielzüge auswirkt. Es kann unter Umständen sinnvoll sein einen schwächeren Spieler einzusetzen weil der Angriff nicht abgewehrt werden kann oder eh aussichtslos ist, wenn dieser dadurch gestärkt für den nächsten Spielzug zur Verfügung steht.

War die Differenz der aufgedeckten Taktikarten höher als 1, darf der Angreifer einen 2. Angriff starten. Dazu spielt er eine weitere Taktikkarte aus, das kann auch eine ohne einleitenden Spielzug sein, was seine Chancen ein Tor zu erzielen erhöht.


In dieser Weise werden 6 Züge durchgeführt, steht es danach remis kann noch eine Verlängerung und sogar ein Elfmeterschießen durchgeführt werden.

In einer Profivariante können sich die beiden Spieler ihren Kader aus einem größeren Kontingent an Spielern zusammen stellen und auch verschiedene Taktikkarten auswählen.

Weblinks

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