Drunter und Drüber
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Drunter & Drüber ist ein 1991 bei Hans im Glück erschienenes Brettspiel von Klaus Teuber für 2 bis 4 Spieler ab 9 Jahren. Die Grafik stammt von Franz Vohwinkel, der damit sein erstes Spiel gestaltete.
Als Schildbürger bauen die Spieler ihre Stadt auf. Das Spielgeschehen beginnt nach der Fertigstellung einiger obskur aussehender Gabäude, denn die Schildbürger haben vergessen die Stadtmauer und Straßen zu bauen sowie den nahe gelegenen Fluss in die Stadt zu leiten. Die Spieler sind sich aber nicht einig wie Mauer, Straße und Fluss verlaufen sollen, denn beim Bau ist es unumgänglich einige Gebäude zu überbauen, was den Gebäudebesitzern, d.h. den Spielern natürlich nicht gefällt. 2010 erschien das Spiel unter dem Titel "Wacky Wacky West™" bei Mayfair Games <ref>http://mayfairgames.com/game.php?id=87&stock=MFG4104&name=Wacky+Wacky+West</ref>.
Inhaltsverzeichnis |
Inhalt
- 1 Spielplan, zeigt je fünfmal 6 verschiedene Gebäude
- 48 Spielkarten
- 2x je 6 Gebäudekarten
- 4 Sonderkarten
- 32 Schildbürgerkarten
- 4 Bautrupp-Spielfiguren
- 60 Plättchen mit Fluss, Stadtmauer und Straße
- 12 Dreier
- 24 Zweier
- 24 Einer
- 1 Spielregel (8 DIN-A5-Seiten)
Beschreibung
Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler eine Gebäudekarte, die er während des Spiels geheim hält. 2 Karten werden nicht benötig, auch diese werden unbesehen in die Schachtel gelegt. Jeder Spieler erhält zudem 8 Schildbürgerkarten. Die Fluss-, Stadtmauer- und Straßenplättchen werden gemischt und abhängig von der Anzahl der Mitspieler erhält jeder Spieler eine bestimmte Menge, die sie offen vor sich ablegen. Die Zweier- und Dreierplättchen haben je ein Anlege- und Endfeld. Auf jedes Eckfeld (2 Stadtmauerstartfelder und je ein Fluss- und Straßenstartfeld) wird ein Bautrupp gestellt. Reihum legen die Spieler nun eins ihrer Kärtchen mit dem Anlegefeld an ein Feld auf dem ein Bautrupp steht, so dass Fluss, Straße oder Stadtmauer verlängert werden und zieht anschließend den Bautrupp auf das Endfeld des angelegten Kärtchens. Dabei besteht Legezwang, es sei denn ein Spieler hat kein passendes Kärtchen. Dann wird er übersprungen. Es entstehen nun 2 Stadtmauern und je eine Straße und ein Fluss, wobei die auf dem Plan abgebildeten Gebäude überbaut werden. Nur um die Toilettenhäuschen machen die Bautrupps manchmal einen Bogen. Auch dürfen andere Plättchen nicht überdeckt und Plättchen über den Rand hinaus gelegt werden. Gelegentlich kann es vorkommen, dass ein Plättchen so gelegt wird, dass an keiner Seite mehr weitere Plättchen angelegt werden. In diesem Fall wird der Bautrupp vom Feld genommen und die Strecke kann nicht mehr verlängert werden. Es dürfen aber Unterführungen genutzt werden um an der anderen Seite weiter zu bauen. Legt ein Spieler ein Kärtchen auf ein Toilettenhaus, stimmen alle Spieler darüber ab, ob das Plättchen liegen bleiben darf. Hierzu werden die Schildbürgerkarten benutzt. Bei mehr oder gleich vielen Ja-Stimmen bleibt das Plättchen liegen, überwiegen die Nein-Stimmen, wird es entfernt und der nächste Spieler ist an der Reihe. Die eingesetzten Schildbügerkarten, mit Ausnahme der JEEIIN-Karten werden aus dem Spiel genommen.
Das Spiel endet, wenn kein Spieler mehr ein Plättchen legen kann. Gewinner ist wessen nicht überbaute Gebäude die meisten Punkte erzielen. Bei gleich vielen Punkten, gewinnt der Spieler mit den meisten verbliebenen Stimmen der Schildbürgerkarten.
Zusätzlich kann als Variante der zweite Gebäudesatz sowie die Sonderkarten benutzt werden und jeder Spieler erhält zunächst 2 Gebäudekarten, muss sich aber sobald eine Strecke fertig gebaut ist, für ein Gebäude entscheiden.
Auszeichnungen
- Spiel des Jahres 1991
- Deutscher Spielepreis 3. Platz 1991
Einsatz bei Meisterschaften
1991: Finale der Mannschaftsmeisterschaft
Einzelnachweise
<references/>