Der Pate
Aus Ludopedia - Die Spiele Encyclopädie
| Titel | Verlag | Jahrgang | Autor | Grafik | Spielerzahl | Alter | Spieldauer | Preise |
| Der Pate | Kosmos | 2010 | Michael Rieneck | Franz Vohwinkel | 2-4 | ab 12 | bis Minuten |
Der Pate ist ein 2010 bei Kosmos erschienenes Brettspiel von Michael Rieneck mit Grafiken von Franz Vohwinkel für 2 bis 4 Spieler nach dem gleichnamigen Buch von Mario Puzo bzw. Film von Francis Ford Coppola. Die Spieler repräsentieren vier sizilainische Familien im New York der 40er Jahre.
Inhaltsverzeichnis |
Inhalt
- 1 Spielplan, der den südlichen Teil von Manhattan und den Nordwesten Brooklyns zeigt
- Spielmaterial aus Pappe:
- 4 Würfeltableaus
- 13 Plättchen "Freunde der Familie"
- 12 graue Aktionsplättchen "Ansehen"
- 12 rote Aktionsplättchen "Einfluss"
- 10 Ereigniskarten
- 20 Schuldmarker, je 5 in den Farben blau, gelb, grün und orange
- Spielmaterial aus Holz:
- 4 Würfel, je 1x grau, rot, schwarz und weiß
- 1 Gangsterauto
- 16 Anzeigesteine für die Entwicklungsleisten (je 4 in den Farben blau, gelb, grün und orange)
- 2 Anzeigesteine für die Ereignisleiste, je 1x grau und rot
- 100 Geldscheine, je 25 x 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 $
- Spielanleitung, 4 Seiten
- 1 Blatt Aktionen des Würfeltableus
Beschreibung
Zu Beginn des Spiels kontrolliert jeder Spieler 3 illegale Geschäfte in einem New Yorker Stadtteil. Durch geschickten Einsatz der Würfel versuchen die Spieler ihre Macht auf andere Geschäfte auszudehnen sowie Ansehen und Einfluss zu vermehren. Zu Beginn jeder Runde wird eine Ereigniskarte aufgedeckt, von denen zuvor 3 zufällig aussortiert wurden. Jedes Ereignis sorgt dafür, dass entweder der Anzeigestein auf der Ansehens- oder Einflussleiste hochrückt. Hat einer von beiden den Wert 4 erreicht, wird dieses zum K.o.Kriterium und die beiden Steine bei den weiteren Ereignissen nicht mehr vorgerückt. Die Spieler wissen nun in welchem Bereich, Ansehen oder Einfluss, sie den Endwert auf ihrer eigenen Leiste erreichen müssen um eine Chance auf den Sieg zu haben. Nach dem Ereignis würfeln die Spieler reihum mit den 4 Würfeln. Nach jedem Würfelwurf muss sich der Spieler für einen Würfel entscheiden und diesen auf seinem Würfeltableau platzieren. Danach würfelt er mit den verbliebenen Würfeln weiter bis alle Würfel platziert sind. Dabei kann er sich einerseits zwischen verschiedenen Möglichkeiten entscheiden, andererseits bestimmt die Augenzahl das Feld auf dem der Würfel platziert werden muss. Hierdurch können die Spieler Geld, zusätzlichen Einfluss oder Ansehen erhalten und auf das Spielgeschehen in manigfaltiger Form einwirken. Nach 7 Runden hat der Spieler gewonnen, der über das meiste Geld verfügt, sofern er das K.o-Kriterium erfüllt. Bei Gleichstand gibt es verschiedene Tiebreaker.
Spielkritiken
Spielbox Ausgabe 1/11: "Balance ist gefragt"