Der Herr der Ringe - Die Suche

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Zwei Hobbits auf dem Weg zum Schicksalsberg

Der Herr der Ringe - Die Suche ist ein 2001 in der Reihe Spiele für Zwei bei Kosmos erschienenes Spiel von Peter Neugebauer mit Illustrationen von John Howe. Die Spieler schlüpfen in die Rollen der beiden Hauptprotagonisten der Herr-der-Ringe-Trilogie, Frodo und Sam und begegnen vielen ihre Freunde, die sie bei den Abenteuern unterstützen und sammeln aus der Trilogie bekannte Gegenstände ein um sie in entscheidenden Situationen zu nutzen. Anders als in der literarischen Vorlage muss hier auch der eine Ring erst gefunden werden.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • 48 Landschaftskarten, diese zeigen in einem Viertel eine der Landschaften Feld (gelb), Gebirge (braun), Wald (grün) oder Wasser (blau) und in den anderen drei Viertel 1 bis 3 andere Landschaften.
  • 54 Begegnungschips:
    • 8 blaue für das Wasser (3x Ent, 3x Gawair, 1x Gollunm, 1x Der Ring)
    • 8 gelbe für das Feld (Anduril, Athelas, Elbenmantel, Elbenseil, Lembas, Mithril, Phiole, Stich)
    • 8 grüne für den Wald (Aragorn, Boromir, Galadriel, Gandalf, Gimli, Legolas, Merry und Pippin)
    • 20 braune für das Gebirge( 10x leerer Höhleneingang, 4x Ork, 3x Ork-Häuptling, 2x Troll, 1x Kankra, 1x Balrog)
  • 2 Boot-Marker
  • 1 "Schicksalsberg" (Vulkan) zum Aufstellen
  • 2 Hobbitfiguren (Frodo und Sam)
  • 1 Spielregel (8 Seiten)

Spielprinzip

Aufbau nach der 1. Phase

Jeder Spieler erhält 3 Landschaftskärtchen und eine Hobbit-Figur. Das Spiel unterteilt sich in 3 Phasen:

  • Festlegen des Spielfeldes
Die Spieler legen abwechselnd ein Landschaftskärtchen, beginnend beim Auenland so an, dass sich ein ungleichmäßiges Kreuz aus 6 und 8 Kärtchen bildet. Dabei müssen die Kärtchen so angelegt werden, dass die angrenzenden Abschnitte gleiche Landschaftsarten zeigen. Wird dabei ein abgeschlossenes Gebiet aus 2 genau 2 Abschnitten gebildet, wird sofort ein Begegnungsplättchen der entsprechenden Farbe dort platziert. Gelbe und grüne Plättchen werden offen, blaue und braune Plättchen verdeckt abgelegt. Anschließend zieht der Spieler ein verdecktes Landschaftskärtchen nach.
  • Spielfeld füllen
Nacheinander lege die Spieler nun in dem durch das 6x8-Kreuz definierte Feld weitere Plättchen an unter Beachtung der schon für die 1. Phase geltenden Regeln. Zusätzlich dürfen die Spieler nun - ausgehend vom Auenland - ihre Hobbitfigur von einer Landschaft zur anderen ziehen. Auf Wasser dürfen die Hobbits aber nur ziehen wenn sie ein Boot besitzen. Gelangen sie dabei auf Felder mit Begegnungsplättchen, so nehmen sie diese an sich. Braune Begegnungschips werden sofort aufgedeckt. Höhleneingänge entfalten keine Wirkung, alle anderen kosten den Spieler 1 bis 2 Bewegungszüge, d.h. er darf in den nächsten 1 oder 2 Runden nur Plättchen anlegen, aber seinen Hobbit nicht bewegen. Blaue, gelbe und grüne Begegnungschips darf er sich ansehen und verdeckt vor sich ablegen, sie können in späteren Phasen in bestimmten Kombinationen genutzt werden um zu verhindern, dass Bewegungszüge verloren werden oder um Begegnungschips zu erkunden. Benutzte Begegnungschips zählen aber am Ende Minuspunkte, unbenutzte 2 bis 5 Pluspunkte. 2 braune Chips können in ein Boot eingetauscht werden. Wurde das letzte der 48 Landschaftskärtchen gelegt wird der Schicksalsberg platziert.
  • Wettlauf zum Schicksalsberg
Die Hobbits versuchen nun so schnell wie möglich den Schicksalsberg zu erreichen. Dabei ist es hilfreich den Begegnungschip "Gawair" einzusetzen. Das Spiel endet sobald dies dem ersten Spieler gelungen ist. Nun werden die Punkte für die Begegnungschips addiert, Sonderpunkte gibt es für das Erreichen des Schicksalsberges, weitere wenn dies zusammen mit dem Ring gelingt. Gewinner ist der Spieler mit den meisten Punkten, bei Gleichstand der Spieler, der den Schicksalsberg erreicht hat.


Besonderes

Die Landschaftsfelder ähneln den Prototypen des Spiels Die Siedler von Catan von Klaus Teuber (Im Zeichen des Sechsecks, S. 10 und 88)

Übersetzungen

Spielkritiken

  • Spielbox Ausgabe 6/01: "Reise ins Unbekannte"

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Persönliche Werkzeuge
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