Caesar und Cleopatra

Aus Ludopedia - Die Spiele Encyclopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Schachtelcover von 2007
Metallbox von 2010

Caesar & Cleopatra (Untertitel "Ein Kartenspiel für 2 Spieler") ist ein 1997 erschienenes Spiel aus der Reihe Spiele für Zwei des Kosmos-Verlags. Autor ist Wolfgang Lüdtke, die Grafiken erstellte Franz Vohwinkel.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Spielmaterial
  • 74 Einflusskarten
  • 26 Aktionskarten
  • 21 Patrizierkarten
  • 8 Karten "Vertrauensfrage"
  • 6 Karten "Einflussbonus"
  • 1 Spielregel (8 Seiten)

Spielprinzip

Zu Beginn des Spieles erhält jeder Spieler je 2 Einflusskarten mit den Werten 1 bis 5, von denen er je eine an die 5 Patriziergruppen (Senatoren, Praetoren, Quaestoren, Zensoren und Aedilen) anlegt. Zudem sortiert er seine 13 Aktionskarten und mischt die restlichen 27 Einflusskarten. Ferner erhält er eine geheime Zusatzaufgabe. Beginnend mit dem Cleopatra-Spieler dürfen die Spieler entweder aktiv ins Geschehen eingreifen oder passiv bleiben. Ein aktiver Spieler kann eine Aktionskarte spielen und ein oder 2 Einflusskarten anlegen. Anschließend ergänzt er sein Kartenhand wieder durch Nachziehen von Einfluss- oder Aktionskarten und deckt eine Karte "Vertrauensfrage" auf. Falls es nicht zu einer Orgie kommt wird ermittelt wer bei den entsprechenden Patriziern den größten Einfluss ausübt. Dieser Spieler erhält die oberste Patrizierkarte des entsprechenden Stapels. Hat sich der Spieler für die passive Rolle entschieden, kann er beliebig viele Karten ablegen und zieht von seinen Reservestapeln Karten nach. Eine Vertrauensfrage wird nun nicht gestellt. Anschließend setzt der Gegenspieler das Spiel fort. Das Spiel endet sobald alle Patrizier verteilt sind oder beide Spieler keine Einflusskarten mehr spielen können. Nun erhält jeder Spieler 1 Punkt für jede Patrizierkarte, 1 Punkt für die Mehrheit in einer Gruppe (2 von 3 oder 3 von 5 Karten) und einen Punkt wenn er alle Karten einer Gruppe besitzt. Zusätzlich erhalten die Spieler 2 Bonuspunkte, wenn sie den geheimen Auftrag erfüllt haben.

Besonderes

Die Namen der Patrizier sind in vielen Fällen Anspielungen auf historische oder fiktive Persönlichkeiten, so z.B. der Aedil (Polizeigewalt) Stephanus Derricus, oder der Zensor (Sitte) Beatus Usus.

Mit der Karte Gigolo Romano zitiert Franz Vohwinkel die von ihm ein Jahr zuvor gezeichnete Karte Siegfried Ohneland des Catan Kartenspieles, die wiederum auf das Bild eines germanischen Bauern zurück geht.

2010 ist eine Neuausgabe in einer Metallbox in der Reihe Klassiker für Zwei erschienen.[1]

Auszeichnungen

Übersetzungen

  • Englisch bei RioGrande Games
  • Französisch: César & Cléopâtre bei Filosofia[3]
  • Griechisch: ΚΑΙΣΑΡAΣ ΚΑΙ ΚΛΕΟΠΑΤΡΑ bei Kaissa
  • Italienisch: Cesare & Cleopatra bei GiochiUniti
  • Niederländisch bei 999 Games [4]
  • Slowenisch: CEZAR IN KLEOPATRA bei Laser Plus [5]

Spielkritiken

  • Spielbox Ausgabe 6/97: "Geschlechterkampf am Spieltisch"

Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Anzeige