Bluff

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Bluff ist ein Würfelspiel für 2 bis 6 Spieler von Richard Borg. Es erschien 1993 bei F.X. Schmid und wird nun vom Ravensburger Spielverlag vertrieben. Das Spiel wurde 1993 zum Spiel des Jahres gekürt.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • 1 Spielplan
  • 6 Würfelbecher
  • 30 gelbe Würfel mit den Zahlen 1 bis 5 und einem Stern
  • 1 roter Anzeigewürfel mit den Zahlen 1 bis 5 und einem Stern
  • Spielregel (6 Seiten)

Spielprinzip

Jeder Spieler erhält einen Würfelbecher und 5 gelbe Würfel. Wer damit die höchste Zahl würfelt beginnt das Spiel. Er erhält den roten Anzeigewürfel. Alle Spieler würfeln gleichzeitig und schauen sich ihr Ergebnis so an, dass die anderen Spieler es nicht sehen können. Der erste Spieler wettet nun entweder darauf, wie oft eine bestimmte Zahl unter allen Würfelbechern verborgen ist, z.B. 4x die Zwei, wobei Sterne als Joker zählen oder er wettet auf die Gesamtzahl der Sterne. Da er nur seine eigenen Würfel kennt muss er die der anderen Spieler schätzen. Er legt dazu den Anzeigewürfel mit der gewetteten Zahl bzw. dem Stern auf das entsprechende Feld des Spielplans. Der nächste Spieler hat nun folgende Möglichkeiten:

  • Er erhöht die Wette, indem er auf eine andere Zahl wettet, z.B. 4x die Drei
  • Er erhöht die Wette, indem er die Anzahl der gewetteten Zahl erhöht, z.B. 5x die Zwei
  • Er erhöht die Wette, indem er auf eine wertmäßig höhere Anzahl von Sternen wettet.
  • Er zweifelt die Wette an. Dann heben alle Spieler ihren Becher hoch und überprüfen die Wette, dabei sind 3 Ergebnisse möglich:
    • Das Ergebnis ist höher als die abgegebene Wette. Der zweifelnde Spieler verliert und muss so viele Würfel abgeben wie die Differenz zwischen Wette und Ergebnis beträgt.
    • Das Ergebnis ist genau gleich der Wette: Alle Spieler, mit Ausnahme des Spielers, der die Wette abgegeben hat, müssen einen Würfel abgeben.
    • Das Ergebnis ist niedriger als die abgegebene Wette. Der wettende Spieler verliert und muss so viele Würfel abgeben wie die Differenz zwischen Wette und Ergebnis beträgt.

Wurde die Wette nicht angezweifelt ist der nächste Spieler an der Reihe, bis ein Spieler die Wette anzweifelt. Danach beginnt eine neue Runde, die Spieler würfeln mit den ihnen verbliebenen Würfeln wodurch die Anzahl der möglichen gleichen Zahlen immer kleiner wird. Eine neue Runde wird immer von dem Spieler begonnen, der die vorherige Wette gewonnen hat. Das Spiel endet wenn nur noch ein Spieler Würfel im Becher hat und er ist Gewinner.

Das Spiel lebt davon, dass sich die Spieler durch geschicktes Bluffen gegenseitig hochtreiben, dabei muss aber immer die noch im Spiel befindliche Anzahl von Würfeln bedacht werden. Wer in der Endphase noch die meisten Würfel hat, kann durch geschicktes Bluffen einen verbliebenen Mitspieler, der nur noch wenige Würfel hat ausreizen.

Auszeichnungen

  • 1993 Spiel des Jahres in Deutschland
  • 2006 Spiel des Jahres in Schweden, Kategorie: Spiel für Erwachsene [1]

PC-Umsetzungen

Bluff wird auch in der Brettspielwelt angeboten.


Spielkritiken

  • Spielbox Ausgabe 3/93

Weblinks

Spiel des Jahres
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1979: Hase und Igel • 1980: Rummikub • 1981: Focus • 1982: Sagaland • 1983: Scotland Yard • 1984: Dampfross • 1985: Sherlock Holmes Criminal-Cabinet • 1986: Heimlich & Co. • 1987: Auf Achse • 1988: Barbarossa und die Rätselmeister • 1989: Café International • 1990: Adel verpflichtet • 1991: Drunter & Drüber • 1992: Um Reifenbreite • 1993: Bluff • 1994: Manhattan • 1995: Die Siedler von Catan • 1996: El Grande • 1997: Mississippi Queen • 1998: Elfenland • 1999: Tikal • 2000: Torres • 2001: Carcassonne • 2002: Villa Paletti • 2003: Der Palast von Alhambra • 2004: Zug um Zug • 2005: Niagara • 2006: Thurn und Taxis • 2007: Zooloretto • 2008: Keltis • 2009: Dominion • 2010: Dixit • 2011: Qwirkle • 2012: Kingdom Builder
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