Babel
Aus Ludopedia - Die Spiele Encyclopädie
| Titel | Verlag | Jahrgang | Autor | Grafik | Spielerzahl | Alter | Spieldauer | Preise |
| Babel | Kosmos | 2000 | Uwe Rosenberg, Hagen Dorgathen | Claus Schobig | 2 | ab 12 | 45 bis 60 Minuten |
Babel (Untertitel "Raffiniertes Machtspiel für Zwei") ist ein Kartenspiel von Uwe Rosenberg und Hagen Dorgathen aus der Kosmos-Reihe Spiele für Zwei. Es erschien 2000 mit Illustrationen von Claus Schobig.
Die Spieler versuchen an 5 Orten an den Ufern von Euphrat und Tigris gewaltige Tempelanlagen zu errichten.
Inhaltsverzeichnis |
Inhalt
- 1 Spielplan
- 105 Spielkarten:
- 45 Tempelkarten, 10x Stufe 1, 9x Stufe 2, 8x Stufe 3, 7x Stufe 4, 6x Stufe 5, 5x Stufe 6
- 60 Völkerkarten, je 12 Karten Assyrer (Tempeleinsturz), Hethiter (Baustufenraub), Meder (Abwanderung), Perser (Baustufensprung) und Sumerer (Seitenwechsel)
- 2 Spielfiguren aus Holz
- Spielregel (12 Seiten)
Spielprinzip
Jeder Spieler erhält zunächst eine Tempelkarte der Stufe 1, die restlichen Karten bilden den Nachziehstapel und 5 Völkerkarten. Die Spieler ziehen zu Beginn ihres Zuges 3 Völkerkarten und haben durch das Ausspielen der Völkerkarten 5 Möglichkeiten, die in beliebiger Reihenfolge und bis auf die Völkerwanderung beliebig oft ausgeführt werden darf: Sie können ihre Spielfigur an den Ort eines Volkes ziehen, dort andere Völker ansiedeln, Tempel bauen indem Tempelkarten an den Ort gelegt werden an dem sich die Spielfigur und mindestens so viele Völkerkarten befinden, dass deren Anzahl der Baustufe entspricht, einmal Völker wandern lassen und/oder die verschiedenen Fähigkeiten der Völker nutzen. Letztere können nur genutzt werden wenn mindestens 3 Karten eines Volkes unmittelbar hintereinander ausliegen. Dazu muss eine dieser Karten auf die Ablage gelegt werden. Die Assyrer ermöglichen es einen gegnerischen Tempel zu zerstören, die Tempelkarten kommen auf den Nachschubstapel. Die Hethiter erlauben es die oberste Tempelkarte des Gegners zu stehlen und damit den eigenen Tempel zu erhöhen. Die Meder bewegen ein komplettes Volk dazu einen gegnerischen Ort zu verlassen. Die Summerer ziehen ein Volk des Gegners auf die eigene Seite. Die Perser schaffen es, dass eine Baustufe übersprungen werden kann. Alternativ erlauben es alle Völker, dass der Gegner die Zahl seiner Handkarten halbieren muss. Am Ende seines Spielzuges zieht der Spieler 2 Tempelkarten nach und legt sie offen auf sein Baulager. Hat man mehr als 3 Handkarten übrig, teilt man die Anzahl dem Gegner mit, der nun seine Tempel ausbauen kann. Das Spiel endet wenn ein Spieler Tempel im Wert von mindestens 15 und der Gegner höchstens im Wert von 9 gebaut hat. Hat der Gegner mehr als 9 Punkte, endet das Spiel erst wenn ein Spieler 20 Punkte erreicht oder der Gegner unter 10 gedrückt wird. Gelingt dies keinem Spieler endet es wenn die letzte Tempelkarte gezogen wurde.
Übersetzungen
- Italienisch: bei GiochiUniti/Stupor Mundi
- Niederländisch bei 999 Games
Auszeichnungen
- 2001: Spiel des Jahres-Auswahlliste
- 2001: Spiel der Spiele - Spiele Hit für zwei
- 2001: À la carte Kartenspielpreis 2. Platz
- 2001: International Gamers Award General Strategy, 2-Player category (Finalist)
Einzelnachweise
