Amun-Re

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Amun Re.jpg

Amun Re ist ein Spiel für 3 bis 5 Spieler von Reiner Knizia, das 2003 bei Hans im Glück erschien. Die Illustrationen wurden von Franz Vohwinkel erstellt.


Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • 1 Spielpan
  • 66 Goldkarten:
    • 18x Wert 1
    • 12x Wert 2
    • 12x Wert 5
    • 9x Wert 10
    • 10x Wert 20
    • 5x Wert -3
  • 39 Machtkarten:
    • 8x Baumeister
    • je 5x Erntesteigerung und Gratisbauer
    • 4x Opferkorrektur
    • 3x 8 Gold
    • je 2x Bietblockade, Überbieten in gleicher Position, Bauernbonus, Provinzbonus Nilseite, Provinzbonus Unter-/Oberägypten, Provinzbonus Nilufer und Machtkartenbonus
  • 15 Provinzkarten
  • je 15 Einzel- und Doppelpyramiden
  • 15 Pyramidenbausteine
  • 10 Spielsteine, je 2 (1 Biet- und 1 Zählstein) in den Spielerfarben blau, grün, rot, schwarz und weiß
  • 1 Amun-Re-Tempel
  • 1 Pharao für den Startspieler
  • 15 Provinzmarker, je 3 in den Spielerfarben blau, grün, rot, schwarz und weiß
  • 45 Bauern
  • 5 Übersichtskarten
  • 1 Spielregel (12 DIN-A4-Seiten)

Spielprinzip

Das Spiel entführt die Spieler in das Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Zunächst versucht jeder Spieler während des alten Reiches in 3 Provinzen seinen Einfluss zu erhöhen. Anschließend versucht jeder im neuen Reich seine Macht auszubauen. Jeder dieser beiden Spielhälften läuft über 3 Runden mit 5 oder 6 Phasen. '

  • In der ersten Phase wird pro Mitspieler eine Provinzkarte aufgedeckt. Werden bestimmte Provinzkarten aufgedeckt werden in diese sofort Gratismachtkarten, -bausteine oder -gold gelegt.
  • In der 2. Phase werden die aufgedeckten Provinzen ersteigert. Dabei kann jeder Spieler genau eine Provinz erwerben. Mit der erworbenen Provinz erhält der Spieler das ggf. dort ausgelegte Gratismaterial.
  • In der 3. Phase kann reihum jeder Spieler Machtkarten, Bauern und Bausteine erwerben und einsetzen. Dabei gilt die Regel, dass die Preise arithmetisch steigen, d.h. 1 Bauer kostet 1 Gold, 2 kosten 3, 3 kosten 6 und 4 kosten 10. Machtkarten können in bestimmten Phasen eingesetzt werden oder bringen bei Wertungen Zusatzpunkte, Bauern bringen bei der Ernte Geld und Bausteine werden zum Pyramidenbau benötigt, wobei für eine Pyramide 3 Bausteine gebraucht werden.
  • In der 4. Phase wird dem Gott Amun-Re ein Opfer dargebracht und je nach Höhe des Opfers gibt es eine gute oder schlechte Ernte. Dazu zahlen die Spieler zunächst verdeckt in den Opferstock, dabei kann aber auch Gold gestohlen werden in dem die Goldkarten mit dem Wert "-3" eingesetzt werden. In der Rangfolge der Opferbereitschaft erhalten die Spieler 3, 2 oder 1 Machtkarte, Bauer oder Bausteine, es sei denn sie haben Amun-Re bestohlen, dann erhalten sie 3 Gold.
  • In der 5. Phase wird gemäß dem durch das Opfer bewirkten Nilhochwassers geerntet und für bestimmte Provinzen Gold ausgeschüttet.
  • Am Ende der 3. Runde kommt es zusätzlich zur 6. Phase, der Wertung. Hierbei werden Punkte für Pyramiden, vollständige Sätze von Pyramiden, Mehrheiten von Pyramiden, Tempel und erfüllte Bedingungen von Bonus-Machtkarten Punkte vergeben.

Nach der erste Hälfte werden die Bauern und Provinzmarker wieder vom Spielfeld genommen und die 2. Hälfte ansonsten analog gespielt. Allerdings befinden sich nun ggf. Pyramiden in den Provinzen was sie beim wertvoller macht. Nach Ende der 3. Runde der 2. Hälfte steht als Gewinner der Spieler fest, der die meisten Punkte eingesammelt hat.


Auszeichnungen

Übersetzungen

Spielkritiken

  • Spielbox Ausgabe 4/03: "Tin Lizzy"

Weblinks

<references/>

Persönliche Werkzeuge
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